GG erhält Auszeichnung "faire Schule"

Beim diesjährigen Schulwettbewerb "fair@school" der faire SchuleAntidiskriminierungsstelle des Bundes und des Cornelsen Verlages haben wir mit unserer Bewerbung die Jurymitglieder überzeugt und für unseren jährlichen Mobbingpräventionstage den dritten Preis erhalten, der mit einer beträchtlichen Summe dotiert war. 

Das Projekt wird von Schüler und Schülerinnen der Oberstufe vorbereitet und durchgeführt. Seit zwei Jahren bereiten die Oberstufler und Oberstufenschülerinnen  in diesem Rahmen auch ein unter Mitwirkung von Schulsprecher Janik Huber selbstgeschriebenes Theaterstück vor, das die achten Klassen gemeinsam anschauen und mit den Akteuren und Akteurinnen besprechen. Die Mobbing-Präventionstage werden für die gesamte Unter- und Mittelstufe angeboten und ohne Lehrkräfte im Raum durchgeführt, da die beiden Initiatoren und Organisatoren, Nicole Kujat (Sucht- und Gewalträventionsbeauftragte der Schule) und Schulseelsorger Martin Schnarrenberger das Miteinander der Schülerschaft fördern wollen. Und so heißt es auch im Prämierungstext von fair@school: „Das Projekt stärkt, gemeinsam mit einem jährlich veranstalteten Vielfaltsfest, das Wir-Gefühl und bildet Botschafter*innen gegen Gewalt und Übergriffe aus. Fair@school zeichnet hier ein Projekt aus, das in besonderem Maße die Eigenverantwortung und Mitgestaltung des Schulklimas aus der Schülerschaft heraus fördert.“ 

Die etwa 20 Schüler und Schülerinnen, die an der jährlichen Arbeitsgemeinschaft teilnehmen, engagieren sich außerhalb ihres Unterrichts für das Schulklima an unserem Gymnasium. Mit ihrer Mitwirkung wollen sie die jüngeren Schüler und Schülerinnen über die seelischen Folgen und Belastungen von Ausgrenzung und Mobbing aufklären. Spielerisch und mit viel Aufwand gestalten sie für jede Klasse 90 min Aktions- und Reflexionszeit, die sie später in der AG in gesonderten Treffen evaluieren. 

Auch der zweite Baustein der Präventionsreihe „Schüler für Schüler“ wird im Glückwunschtext von fair@school erwähnt: Die zehnten Klassen richten ein „Fest der Vielfalt“ für die gesamte Schule aus. Dieses Projekt entstand an einem „Klassensprechernachmittag“ des Beratungsteams der Schule, der seit vielen Jahren ein fester Bestandteil im Schulprogramm ist und von der Schülervertretung unterstützt wird. 

In diesem Jahr allerdings wird das Vielfaltsfest der zehnten Klassen aufgrund der Pandemie durch einen Gedichtwettbewerb zum Thema ersetzt.

(Nicole Kujat)